Titel: “Space Exploration III”
Werksmaße: 84 x 84 cm
Künstler: Julio Fernandez
Technik: Acrylmischtechnik auf Leinwand, inkl. Rahmen
Entstehungsjahr: 2025
signiert und datiert
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Vorrätig
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Titel: “Space Exploration III”
Werksmaße: 84 x 84 cm
Künstler: Julio Fernandez
Technik: Acrylmischtechnik auf Leinwand, inkl. Rahmen
Entstehungsjahr: 2025
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Titel: “Space Exploration III”
Werksmaße: 84 x 84 cm
Künstler: Julio Fernandez
gerahmt, signiert und datiert
Mit „Space Exploration III“ präsentiert Julio Fernandez eine Arbeit, die beispielhaft für seine jüngste Werkentwicklung steht und innerhalb der Winterausstellung 2025 „Aus dem Schatten ins Licht“ in der Neuen Galerie Dresden eine besondere Rolle einnimmt. Das Gemälde entfaltet sich als offener Bildraum, in dem Farbe, Struktur und Prozess eine gleichberechtigte Beziehung eingehen.
Die Entstehung folgt einer konsequent prozessorientierten Acrylmischtechnik. Über einen längeren Zeitraum werden zahlreiche Farbschichten mit Spachtel-, Gieß- und Schüttverfahren aufgebaut. Diese Arbeitsweise erzeugt eine dichte, reliefartige Oberfläche, deren visuelle Tiefe aus dem Wechselspiel kontrastreicher Farbspannungen resultiert. Komplementäre wie auch warm-kalte Farbbeziehungen strukturieren die Fläche, ohne sie festzulegen, und verleihen dem Werk eine pulsierende Dynamik.
In dieser Werkphase löst Fernandez die zuvor deutlichere Form- und Linienorganisation zunehmend auf. Stattdessen entsteht ein Bildgefüge, das sich intuitiv entwickelt und bewusst in der Schwebe bleibt. Fragmente, Verdichtungen und Durchbrüche deuten mögliche Bildkerne an, verweigern jedoch eine eindeutige Lesart. Der Titel fungiert dabei als Impulsgeber: Erst durch ihn beginnt sich das Bild als gedankliche Expedition zu öffnen – zwischen kosmischer Ferne, innerem Raum und imaginierter Topografie.
„Space Exploration III“ versteht Malerei als Erkenntnisprozess. Nicht das Abbild steht im Vordergrund, sondern das Erkunden von Zuständen, Übergängen und offenen Bedeutungen. Das Werk fordert eine langsame, konzentrierte Betrachtung und belohnt sie mit einem vielschichtigen Resonanzraum, der sich immer wieder neu erschließt.