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Andreas Garbe “Welcome to the Future: Homunculus”

3.100,00  inkl. MwSt.

Vorrätig

Titel: “Welcome to the Future: Homunculus”

Werksmaße:  100 x 120 cm

Künstler: Andreas Garbe

Technik: Acrylmischtechnik auf Leinwand

Entstehungsjahr: 2025

signiert und datiert

Lieferzeit: 1-3 Werktage

Vorrätig

Produktbeschreibung

Titel: “Welcome to the Future: Homunculus”

Werksmaße:  100 x 120 cm

Künstler: Andreas Garbe

signiert und datiert

„Welcome to the Future: Homunculus I“ – Gesicht im Übergang

„Welcome to the Future: Homunculus I“ entfaltet ein Porträt, das sich zwischen Entstehen und Auflösen bewegt. Die Figur wirkt wie eine Erscheinung aus einem zukünftigen Kontext, geformt aus Farbschichten, Zufallsspuren und bewusst gesetzten Kontrasten. Die Oberfläche besteht aus überlagernden Tropfbewegungen, linearen Strukturen und einer farblich präzise abgestimmten Schichtung. Garbe arbeitet hier mit einer Kombination aus gestischer Freiheit und kontrollierter Farbkomposition: Jede Schicht muss mit der darunterliegenden harmonieren oder einen gezielten Spannungsbogen erzeugen, und dennoch soll das fertige Bild so wirken, als hätte es sich organisch aus seinem Material heraus gebildet.

Der Begriff „Homunculus“ – historisch ein philosophisches Bild eines inneren „Steuermenschen“ – öffnet in einer interpretativen Lesart einen Zugang zu aktuellen Diskursen um künstliche Intelligenz. Das Werk beschreibt dabei keinen konkreten Zukunftsentwurf, sondern einen Zustand des Übergangs: eine Figur, die zwischen biologischem Körper, technischer Erweiterung und spekulativer Identität oszilliert.

Die leuchtenden Gelb- und Blautöne, eingebettet in ein vielschichtiges Geflecht aus Rot-, Grün- und Erdfarben, erzeugen einen Bildraum, der zwischen innerer Energie und kontrollierter Struktur pendelt. So wird das Porträt zu einer Art Projektionsfläche für die Frage, wie zukünftiges Menschsein aussehen könnte.

Als Teil der Reihe „Welcome to the Future“ und eingebunden in die Winterausstellung „Aus dem Schatten ins Licht“ tritt das Werk in einen produktiven Dialog mit Garbes parallelem Schaffen als Julio Fernandez. Hier begegnen sich figurative Reflexion und abstrakte Intuition – ein Spannungsfeld, in dem „Homunculus I“ seine besondere Präsenz gewinnt.